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40 Gedanken zu „Sag deine Meinung

  1. Im vielgepriesenen „Industriestandort Oberösterreich“ scheint der ländliche Raum nur mehr als Durchzugskorridor für Starkstromtrassen, Autobahnen und Schnellstraßen zu dienen. Alles andere wird wegrationalisiert und das Kapital des ländlichen Raumes, die landschaftliche Schönheit wird zerstört. Was übrig bleibt ist dann am Ende eine trostlose Einöde aus der die Menschen absiedeln. Maßnahmen zur Belebung des ländlichen Raumes kommen fast ausschließlich nur mehr durch Eigeninitiative der Bewohner zustande. Nicht einmal eine ordentliche öffentliche und umweltschonende Verkehrsanbindung ist uns vergönnt weil der Ausbau der Lokalbahnen seit Jahrzehnten angeblich viel zu teuer ist. Das gemeine Landvolk ist offenbar nur dazu da den Zentralraum mit seiner Arbeitskraft zu unterstützen damit der „Wirtschaftsmotor Oberösterreich“ weiter läuft. Sind wir Menschen 2. Klasse weil wir auf dem Land leben? Wir sind Mittel zum Zweck geworden und die Menschen spüren das. Die Menschen auf dem Land sollten sich untereinander solidarischer zeigen und selbstbewusster sein, dann werden sie auch gehört. Und an die politischen Vertreter der Fraktionen FPÖ und ÖVP sei der Aufruf gerichtet den Bezirk Rohrbach und seine Menschen mit ihren Wünsche und Anliegen endlich einmal auch vor der Landesregierung zu vertreten und den Mund aufzumachen und zu sagen was WIR wollen auch wenn es nicht Parteilinie ist! Nehmt euch ein Beispiel an den vielen engagierten Bürgermeistern der kleinen Gemeinden. Wir wollen das unsere schöne Landschaft erhalten bleibt!

  2. „Erst wenn der letzte Baum gerodet, die Landschaft verschandelt, der Mensch in Leitungsnähe womöglich krank ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“ (In Anlehnung eines Ausspruches unbekannter Herkunft)

  3. Richard Niederreiter
    Obmann des Vereins Energievision Attergau Mondseeland

    Die Frage Freileitung oder Erdkabel stellt sich erst wenn erwiesen ist dass man diese Leitung wirklich braucht!
    Sind im Mühlviertel Kraftwerke gebaut worden?, oder braucht man die Leitung um noch mehr Atom- und Kohlestrom Strom aus Tschechien zu importieren?
    Es wäre viel besser erneuerbaren Strom aus Wind- und Solar im Land, nahe zu den Verbrauchern zu erzeugen!
    Dann braucht man diese Leitungen gar nicht! Man hat sie ja bisher auch nicht gebraucht!
    Das würde uns unabhängig von Stromimporten machen, wir kämen den Klimazielen aus dem Pariser Vertrag näher und könnten uns Milliarden an Strafzahlungen ersparen.
    Dazu kommen noch Arbeitsplätze und eine saubere Umwelt!
    Fragt doch einmal bei den Politikern nach ob sie ausschließen können, dass über diese Leitungen Atom- und Kohlestrom importiert wird!

    1. Dezentralisierung lautet das Zauberwort. Große Strukturen haben sich was die Infrastruktur betrifft nirgends bewährt, finde ich. Dafür gibt es viele Beispiele wie die Energieversorgung aber auch z. B. die Abwasserentsorgung der Gemeinden (zentrale Kläranlagen mit riesigem teuren Leitungsnetz statt dezentraler Entsorgung ). Die Probleme bei großen Strukturen sind immer die gleichen: Geldverschwendung durch Überdimensionierung weil große Strukturen nachträglich kaum geändert werden können daher über Jahrzehnte im vorhinein geplant werden müssen. Kleine Einheiten kann man leicht an den laufenden Bedarf anpassen. Regionale Stromerzeugung wäre vielleicht auch die bessere Alternative. Aber schon das Erlangen einer Förderung für eine Photovoltaik am Hausdach ist in Österreich ein Kraftakt (Förderdschungel, unsinnige Auflagen, Verschwendung von Steuergeld durch den Verwaltungsaufwand……………. kein Wunder dass da kein Geld da ist für Innovation wie z.B. ein Erdkabel……………..ich finde das einfach nur rückständig.

  4. Bei uns wurden die alten Hochspannungsmasten ersetzt. Eine riesen Aufwand war das. Zu jedem einzelnen Hochspannungsmasten musste eine Schotterpiste quer über die Felder errichtet werden ! Alleine die Flurschäden dadurch sind enorm (viele der Felder sind nach einem Jahr immer noch nicht rekultiviert ganz abgesehen von den breiten Schneisen durch den Wald). Dann wurde jeder einzelne Masten mit einem Kran abgebaut und weggefahren. Dann musste für jeden neuen Masten ein Fundament betoniert werden. Dann mussten die neuen Masten mittels Kran aufgestellt werden . Die neuen Kabel wurden mittels Hubschrauberflügen eingezogen. Jedes Kabel einzeln durch eine Person die unten am Hubschrauber dranhing……………..unglaublich gefährlich. Da wir gerade sehr stürmisches Wetter hatten beschädigte der Hubschrauber beim Einziehen der Kabel an der 110KV Leitung auch eine in der Nähe verlaufende Freileitung……………..unser gesamtes Dorf sass 24 Stunden im Dunkeln. Zum Glück wurde dabei keiner der Monteure oder Hubschrauberpiloten getötet. Wer so etwas jemals miterlebt hat für den sind sämtliche Zweifel ausgeräumt das Freileitungen eine veraltete Technik sind. Alleine die Kosten dafür müssen enorm gewesen sein! Jetzt stehen diese Masten mitten in den Feldern und sind ein enormes Hindernis für die Bauern mit ihren großen PS starken Traktoren und Maschinen und wie ich finde auch eine enorme Gefahr.

  5. Ich denke diese Schauermärchen die über Erdkabel verbreitet werden (höhere Kosten kürzere Lebensdauer) dienen dazu, der Öffentlichkeit Angst zu machen, dass die angeblichen Nachteile eines Erdkabels zu einer Erhöhung des Strompreises führen. Einfach gesagt, es wird darauf spekuliert, dass wenn es ums Geld geht sich jeder selber der Nächste ist. Ich finde es deshalb sehr wichtig, dass die Öffentlichkeit über die Ergebnisse der von der IG Landschaftsschutz beauftragten Experten informiert wird, denn dann funktioniert das mit der Angstmacherei nicht mehr.

  6. Sehr geehrter Herr
    Landesrat Markus Achleitner!

    In Interviews der letzten beiden Ausgaben für „Das GUUTE MÜHLVIERTEL MAGAZIN“ sagen Sie: „Ich mache Politik mit Herz und Hirn“.
    Ich will Ihnen das gar nicht in Abrede stellen, aber bitte hören Sie auf, Schauermärchen über Erdkabellösungen auf Hochspannungsebene zu verbreiten!

    Schauermärchen Nr.1: Die 2-3fachen Kosten (Augustausgabe)
    In der vom Land OÖ in Auftrag gegebenen und mit Steuergeldern bezahlten Studie von Ernst & Young wird der Faktor mit 3,2 beziffert.
    In der Studie der Erdkabelbefürworter – wissenschaftlich von international anerkannten Fachleuten erstellt und von der Zivilbevölkerung bezahlt – ist die Rede von 1,2. Dabei angesetzter Freileitungs¬preis 650.000 Euro / km, zur Erinnerung Freileitungskosten Freistadt-Rainbach 916 .000 Euro / km (Quelle: Ernst & Young).

    Schauermärchen Nr.2: Die halbe Lebensdauer (Augustausgabe)
    Am ersten Blick richtig > 40-50 Jahre bei Erdkabel. Diese Angaben beruhen auf Garantien der Kabelfirmen, dh. ohne Schadensfall.
    80-100 Jahre bei Freileitungen. Nur wo ist hier die Rede von den enormen Wartungs- und Reparaturkosten der Stahlmasten und Leiterseile ? Isolatorentausch durchschnittlich alle 30 Jahre, die jährlich notwendigen Hubschrauberflüge, freischneiden der Waldschneisen? Ganz zu schweigen von den Störfällen durch Witterungseinflüsse (alleine Jänner 2019: 110kv Hall-Admont, 110kv Radstädter Tauern, 220kv Maria Alm).

    Schauermärchen Nr.3: 13mal höhere Reparaturdauer – statt 2 Std. – 26 Std. (Augustausgabe)
    Reine Panikmache! Ich arbeite seit 36 Jahren in Linz, in dieser Zeit gab es nicht 1 Minute Stromausfall. Richtig – Linz ist erdverkabelt und 13mal Null ist und bleibt Null.
    Auch im europäischen Vergleich liegt Österreich, was die Ausfallshäufigkeit betrifft, mit dem scheinbar so guten gelöschten Freileitungsnetz, nicht an vorderster Stelle. Die von Ihnen angesprochene Versorgungssicherheit ist also mit Erdkabel deutlich besser.

    Schauermärchen Nr.4: Keine politische Entscheidung (Septemberausgabe)
    Wer beschließt die Gesetze – wenn nicht die Politik?
    Wer beschließt den Stromnetz-Masterplan – wenn nicht die Politik?
    Wer beschließt den Trassenfindungsleitfaden – wenn nicht die Politik?
     Dieser lässt auch nur auf den ersten Blick Erdkabel zu, in Wirklichkeit ist es ein Freibrief für Freileitungen (Seite 7: „…ist es erforderlich, Trassenvarianten auf der Grundlage einer Freileitung zu prüfen…“)!

    Horrorszenario Nr.1: „Insgesamt 34 Leitungsprojekte bis 2028“ (Septemberausgabe)
    Diese 34 Projekte beinhalten rund 500km Leitungslängen (175km neue, 328km Ersatz und Ertüchtigungen). Das heißt, OÖ soll in den nächsten Jahren kreuz und quer mit Hochspannungsleitungen überspannt werden (30-40m breite Schneisen durch intakte Natur, Bodenverbrauch je Betonfundament der rund 2000 Masten mindestens 5x5m) – na dann gute Nacht schönes Land Oberösterreich.
    Außerdem stelle ich mir die Frage, kann bzw. darf man überhaupt von Herz und Hirn sprechen, wenn im Innviertel 75% der Grundeigentümer enteignet werden und 33 weitere Projekte noch in Planung sind?

    Horrorszenario Nr.2: „..wir haben aber die Aufgabe, dass wir Oberösterreich zukunftsfit halten. Und daher gibt es klare Entscheidungen, damit wir nicht über Einzelbetroffenheiten zu diskutieren haben.“ (Septemberausgabe)
    Zukunftsfit, oder Fit for Future, wie Sie das auch immer wieder bezeichnen – mit Technologien aus dem letzten Jahrhundert?
    Einzelbetroffenheiten? Sind es aus Ihrer Sicht Einzelbetroffenheiten, wenn sowohl im Februar als auch im August jeweils mehr als 1000 Menschen an einer Kundgebung teilnehmen?
    Ich nehme an, Sie konnten aus Zeitgründen diesen Veranstaltungen nicht beiwohnen.
    Ich versichere Ihnen, auch die jeweils rund 1000 Menschen hatten eigentlich keine Zeit. Nur jeder einzelne hat sich die Zeit dafür genommen, sich mit Herz und Hirn für die Zukunft unseres (noch) schönen Landes und die der nächsten Generationen einzusetzen!

    Manfred Fischerlehner
    Unterbrunnwald 1
    4183 Traberg

    Verteiler:
    Mitglieder der OÖ Landesregierung
    Printmedien
    Bürgerinitiativen

  7. Es war einmal ein Bürgermeister, der lebte auf einem Berg, nennen wir ihn Rohrbach-Berg. Er war natürlich dem Landesfürsten treu ergeben. Der Landesfürst wiederum plante gerade mit einem seiner Berater strahlend hässliche Denkmäler mit Vollgas im ganzen Land zu errichten. Die Bürger des Landes wollten aber die strahlend hässlichen Dinger nicht und meinten in der Erde wären sie unsichtbar und verschandeln das Land nicht.
    Worauf der treu ergebene Bürgermeister auf seinem Rohrbach-Berg durch das Medium der Krone im ganzen Land verkünden lies, die Bürger müssten sich eben an die strahlend hässlichen Dinger gewöhnen. Ausserdem wisse er ja nicht ob alle mit der unsichtbaren Alternative wirklich zufrieden wären.
    Wenn die Bürger des Landes daran denken wenn sie neuerlich ihren Meister wählen, dann endet die Geschichte so wie sie angefangen hat, es war einmal ein Bürgermeister… >hoffentlich!!!!

  8. Nicht entmutigen lassen!
    Geschätzte Vertreter/-innen der IG Landschaftschutz und betroffene Grundbesitzer/-innen,
    Die Entscheidungen über die Trasse und das Leitungssystem sind seitens der Betreiber in diesen Tagen präsentiert worden (gefallen ist die Entscheidung vermutlich schon lange!!)! Bis zur tatsächlichen Umsetzung stehen noch umfangreiche Verfahren an, die durch die gemeinsame und geschlossene Haltung der Grundbesitzer/-innen noch unerwartete Wendungen bringen kann.
    So habe ich mit Freude wahrgenommen, dass die Erdkabelleitung umsetzbar ist und NUR um den Kostenfaktor von 3,2 teurer ist! Denn Waldrodungen sind laut Forstgesetz nur im öffentlichen Interesse möglich (so auch für die Energiewirtschaft) und aufgrund der Wahrung der Funktionen des Waldes nur im absolut nötigen Ausmaß! Daraus leite ich ab, dass auf Waldflächen immer nur das Leitungssystem mit dem geringsten Flächenbedarf gebaut werden kann. Meines Wissens benötigt die Erdkabellösung nur rund 1/3 der Freileitungsbreite! Wirtschaftliche Interessen bieten keine Basis zur großflächigeren Waldrodung und somit ist der Kostenfaktor unbedeutend!
    Unsere Wälder sind aktuell durch die Klimaveränderung und die damit einhergehenden Wetterextreme bereits massiv geschädigt und halten keine weiteren unnötigen Eingriffe aus! Speziell in diesen Zeiten ist ein erhöhter Kostenfaktor von 3,2 für eine/n Waldbesitzer/-in unbedeutend, denn die Erträge im Wald sind aufgrund der Schadereignisse vielerorts zur Gänze vernichtet worden!! Es darf nicht das wirtschaftliche Interesse der Betreiber zu Lasten unserer Natur und der Bevölkerung in der Region überwiegen!
    Ich ersuche Euch weiterhin um Euer großes Engagement zum Wohle unserer schönen Mühlviertler Landschaft.
    Andreas Hofbauer
    Helfenberg

  9. Resolution zur Änderung des Starkstromwegegesetzes- Was tut die Landespolitik für ihre Bürger ?

    Die Aussage der Landesregierung das „eine direkte Einflussnahme der öffentlichen Hand auf die operative Entscheidung des Netzbetreibes bezüglich der System- und Trassenauswahl sowohl aus rechtlicher als auch aus wirtschaftlicher Sicht nicht möglich ist“ sagt nur Folgendes:
    Es ist der Landespolitik egal was der Netzbetreiber tut solange es wirtschaftlich ist und dem Land Einnahmen bringt und damit das auch so bleibt, wird die Landespolitik die gesetzlichen Rahmenbedingungen (z. B. das Starkstromwegegesetz) ganz sicher nicht zu Ungunsten des Netzbetreibers ändern !
    Es ist die bittere Wahrheit das die Landespolitik nur die Interessen des Netzbetreibers vertritt und nicht die Interessen der Bürger. Nicht umsonst wurde die Energie AG/Netz OÖ über Jahrzehnte mit einer derartigen (gesetzlich verankerten) Machtfülle ausgestattet !
    Im Grunde würde die Landesregierung und allen voran LH Stelzer genauso wie sein Vorgänger Pühringer alles tun um den „Industriestandort Oberösterreich“ nicht zu gefährden. Und Grundpfeiler für einen „Industriestandort Oberösterreich“ ist lt. ÖVP- Ideologie eben ein Stromkonzern/Netzbetreiber mit möglichst uneingeschränkten Befugnissen. Das ist eine Tatsache und jedem der diese Politik unterstützt muss das auch klar gewesen sein.
    Es ist daher schon etwas blauäugig zu glauben man könnte hier an die „Menschlichkeit“ eines LH Stelzer appellieren oder gar das die Landesregierung etwas tun würde was sich irgendwie negativ auf den Energieversoger/Netzbetreiber und somit vielleicht auf den „Industriestandort Oberösterreich“ auswirken könnte.
    Der beste Weg zu vermeiden, das politische Ideologien und mit ihnen z. B. Netzbetreiber allmächtig werden ist der, andere politische Strömungen im Land zu stärken statt über Jahrzehnte die Allmacht einzelner abzusegnen wie es die Menschen in Oberösterreich leider getan haben.

  10. Herr Landeshauptmann Stelzer, Landesrat Achleitner ich fordere sie auf die wahren Kosten einer Freileitung inkl, aller Volkswirtschaftlichen Schäden bzw. die laufenden Wartungskosten mit einzurechnen,dies der Erdkabel Lösung gegenüber zu stellen ,den Lebensraum von Mensch und Natur zu erhalten.
    Lade Sie zur Teilnahme an der nächsten Regionskonferenz ein, nehmen sie Stellung zu den Anliegen der Bevölkerung aus dem Mühlviertler
    Es ist 1 min. vor 12 Uhr ,Wecken sie ihre Politiker und machen sie den Weg frei für eine Inovative Erdkabellösung frei !
    Ihre Zeit läuft ab !!!!

    „Man muss sich nach 20, 30 Jahren noch in den Spiegel schauen können. Dass man das Bestmögliche in der Planungsphase, bevor es verwirklicht wird, getan hat. Dann ist man enkeltauglich in der Region.“ (Stefan Wagner)

  11. Zum Antwortschreiben von LH. Stelzer an die Dorfgemeinschaft Dietrichschlag:
    Das der Herr Landeshauptmann hier nicht einmal ein persönliches Statement abgibt lässt schon sehr tief blicken. Wie üblich gibt man sich nur „volksnah“ wenn Wahlen anstehen. Das sich LH. Stelzer hier nicht persönlich äußert ist auch kein Wunder da er als LH. selbst die Grundenteignungen für Stromtrassen absegnet, was er in der Vergangenheit auch schon getan hat. Alles zum Wohle des Landeseigenen Energiekonzerns der ein Instrument seiner politischen Macht ist. Jeder weis es, wo Energie AG draufsteht ist ÖVP drinnen. Das es jetzt einen „Leitfaden für Planungsprozesse zur Trassenfestlegung bei neuen Hochspannungsleitungen“ gibt ist einfach nur zum Lachen. Dieses 81 Seiten starke Machwerk soll darüber hinwegtäuschen, dass es der ÖO Landesregierung völlig egal ist ob irgendjemand einen Hochspannungsmasten vor der Haustür hat oder nicht. Wenn die Menschen nicht mittun werden sie einfach gezwungen. Der Grund wird enteignet und die Nutzungsrechte zwangsweise ins Grundbuch eingetragen. Mittlerweile wird vor den eigenen vier Wänden nicht mehr halt gemacht. Wer keinen „smart meter“ will wird von der Linz AG gnadenlos vor Gericht gezerrt und damit seine Existenz gefährdet . Sogar vor Stromabschaltungen schreckt man nicht mehr zurück. Man wird gezwungen ins eigene Haus Dinge einbauen zu lassen die man nicht will ! Und das alles geschieht vor den Augen eines LH. Stelzer ! Oberösterreich scheint eine Diktatur geworden zu sein ohne das wir es bemerkt haben.

  12. Im Magazin „Guute – Das Mühlviertler Magazin “ wird vom Herrn Günter Pötscher, auch zurecht, behauptet, dass die Umgebung um bis zu 50 % entwertet werden würde. Das mag ja stimmen.
    Aber das passiert in Oberösterreich jährlich sicherlich hunderte mal. So wie es mir ergangen ist . Ich habe mir vor 20 Jahren ein Haus gebaut. Nun wurden unmittelbar vor mir landwirtschaftlicher Grund in Baugrund umgewidmet. Nun werden Häuser gebaut. Seither ist meine Aussicht eingeschränkt. Auch noch mehr Verkehr.
    Ich wurde auch nicht gefragt obs mir passt oder nicht . Auch ich habe somit eine massive Entwertung meiner Liegenschaften erlitten.
    Und wen interressierts ? Keinen !
    Auch Sie werden damit leben müssen.
    Mfg

    1. Ich denke es macht jedoch einen Unterschied, ob eine Siedlung entsteht oder eine Freileitung der „neue Nachbar“ ist. Durch weitere Häuser entstehen nahezu keine elektromagnetischen Strahlen. Ebenso wird ein Haus neben einer solchen Hochspannungsleitung fast unverkäuflich. Wer tut sich das freiwillig an!?

    2. Herr oder Frau K.P.???
      Zu Ihrem Kommentar möchte ich Sie darauf hinweisen, dass es zur Freileitung eine vernünftige Alternative gibt. Eine Erdkabellösung unter bestehender Infrastruktur würde nicht unnötig Natur zerstören – Stichwort Bodenversiegelung, in der wir Österreicher Europameister sind! Auch wenn die Betonfundamente der Freileitungsmasten nicht mehr sichtbar sind, ist dort der Boden zubetoniert.
      Es wird natürlich immer der Kostenfaktor ins Spiel gebracht. Aktuell in der durch das Land OÖ ,gleichzeitig auch Mehrheitseigentümerin der Energie AG in Auftrag gegebenen Studie durch Ernst&Young. In diesem Bericht wird weder ein objetiver Vergleich zwischen Freileitung und Erdkabel aufgezeigt, noch werden die Auswirkungen für die Umwelt(Waldrodungsflächen, Grundwasserschutz,Landschaftsbild…), für die Volkswirtschaft(Tourismus, Gesundheit- erhötes Krebsrisiko durch Elektrostrahlung, die es beim Erdkabel nicht gibt, weil isoliert und die elektromagnetische Strahlung durch einen schmäleren Strahlungskegel auch geringer ist), und eben die Liegenschaftsentwertungen nicht berücksichtigt.
      Die geringeren Wartungskosten und die geringere Anfälligkeit auf Grund von Umwelteinflüßen sprechen auch für Erdkabel.
      Bitte immer Äpfel mit Äpfel vergleichen, hir geht es um mehr als einen neuen Nachbarn.
      Frohes Fest!
      PS: In einem echten Dialog, auch wenn er nur elekronisch erfolgt, sollte man sich der Höflichkeit halber vorstellen und nicht hinter einer Abkürzung verstecken!
      Herzlichst
      Manfred Fischerlehner

  13. Bei uns in Hofkirchen zerschneiden zwei Hochspannungstrassen das gesamte Gemeindegebiet. Die wunderschöne Landschaft ist dadurch stark beeinträchtigt. Zu allem Überfluss werden die alten Hochspannungsmasten gerade erneuert (höher und breiter !) anstatt sie durch ein Erdkabel zu ersetzen. Die Landschaft wird dadurch weiter verschandelt mit dem Argument das sei für den Fortschritt des Mühlviertels notwendig. Ein echter Fortschritt wäre es aber etwas zu erhalten was es in dieser Form kaum mehr gibt, eine unberührte Landschaft. Das ist das echte Kapital für zukünftige Generationen! Das kaputt zu machen obwohl es Alternativen gibt ist einfach nur unglaublich kurzsichtig und hat mit Fortschritt nicht das geringste zu tun. Dazu ein Kommentar eines Anrainers:“Mir graut jetzt schon davor wenn ich mir die neuen Masten tagtäglich ansehen muss……..“ Den Menschen so etwas anzutun ist zudem einfach widerwärtig !

  14. Ich möchte Euch Gratulieren zu dieser Homepage!
    Bin aus dem Innviertel, wo schon alle „nötigen“ Bescheide für den Bau der 110KV Freileitung Ried-Raab vorliegen, und kurz nach einer Landtagsanfrage zu möglichen Enteignungen, wo Herr LH Stelzer „… Gespräche auf Augenhöhe,..“ versprochen hat, Bescheide an die Betroffenen ergingen!
    Auch wenn sich die Landesregierung auf diese (wackeligen) Bescheide berufen kann, ist es noch immer eine Eigentümerentscheidung, diesen Schritt der Enteignung zu gehen. Wer diese sind, allen voran das Land OÖ.
    Jährliche Rekordgewinne und Dividenden, aber wenn`s um Landschaft und Gesundheit geht, wird gespart???
    Um es höflich auszudrücken, das ist nur traurig, Liebe Eigentümer und Aktionäre von EAG

  15. Die „Manager“ der Energiekonzerne – eher „Nieten in Nadelstreifen“ – sollen nicht an den – angeblich – höheren Kosten der Kabelleitungen „herumeiern“, sondern auch an ihre soziale Verantwortung am Gemeinwesen denken. Wenn sie schon bisher daran kein Interesse hatten, so sollen sie endlich mal umdenken, um sozialen Frieden herzustellen, als ständig an neuen Unfrieden zu arbeiten.

    1. Dem Beitrag von Herbert Haumtratz und vieler anderer schließe ich mich an und nehme hiezu vor allem die Verantwortlichen der OÖ. Landespolitik, an deren Spitze den Herrn Landeshauptmann, in die Pflicht. Soziale Verantwortung am Gemeinwesen – FÜR und nicht gegen die Bürger – im Einklang mit wirtschaftlichen und gewinnorientierten Interessen von Land und Energiekonzernen. Jährliche Rekordgewinne, aber wenn`s um Landschaft und Gesundheit geht, wird gespart.
      In der Region Raab-Ried will man derzeit für den geplanten Bau einer 110kv Starkstrom-Freileitung zwei Drittel der betroffenen Grundeigentümer enteignen, sie setzen sich seit 20 Jahren für ein Erdkabel ein. In der Region Vorchdorf-Kirchdorf dieselbe Problematik. Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes müssen bis zum Vorliegen einer Umweltverträglichkeitsprüfung die bereits begonnen Bauarbeiten zumindest vorläufig gestoppt werden. Und im Mühlviertel in der Region Freistadt-Rohrbach wird derzeit mittels eines sogenannten Trassenfindungsprozesses beinhart an den berechtigten Interessen der Bevölkerung vorbei eine Starkstrom-Freileitungstrasse ermittelt. Das Problem ist schon lange ein Oberösterreich weites und verlangt endlich ein Umdenken der politisch Verantwortlichen und Konzerne !

  16. Wir haben im Mühlviertel bereits seit Jahrzehnten einen Korridor, der direkt von Rainbach Richtung Rohrbach geht, die West-Austria-Gasleitung (WAG).
    https://www.gasconnect.at/netzinformationen/unser-netz-im-detail/west-austria-gasleitung/
    Das wäre eine einmalige Chance das Erdkabel im Korridor der WAG zu verlegen. Es würde damit niemand zusätzlich beeinträchtigt. Der Strom wäre dort wo man ihn auch braucht, z. b. direkt im Industriegebiet in Bad Leonfelden. Das Umspannwerk könnte so wie in Rainbach gasisoliert ausgeführt werden und wäre praktisch nicht sichtbar. Damit entfallen auch einige Zubringerleitungen, von denen wenig geredet wird. Da es den Korridor gibt, entstehen wenige Kosten für Grundstücksablösen, dadurch ist der Preisunterschied zur Freileitung weit geringer. Das Land OÖ könnte das Erdkabel mit der bestehenden WAG argumentieren, damit fällt ein Punkt das in Zukunft keine Freileitungen mehr gebaut werden könnten, wenn einmal ein Erdkabel gemacht wird. Das Land sollte diese Variante prüfen lassen!!

  17. Zur Affenhitze kommen in den letzten Tagen noch schlimme Klimaberichte… Einige Forscher befürchten sogar eine Heiß-Zeit. Wer gestern (06.08.2018) die ZIB gesehen hat, dem muss klar sein, dass es einen weiteren wichtigen Grund für Erdkabel gibt. Freileitungen haben bei hohen Außentemperaturen viel weniger Übertragungsleistung und dürfen durch Stromtransport aus Sicherheitsgründen auf keinen Fall über 70 bis 80 Grad erwärmt werden.

  18. Die angeblichen Vorteile der veralteten Freileitungen (wie es von den Betreibern dargestellt wird) machen sich nur durch Kostenersparnisse der Konzerne bemerkbar. Es wird immer nur von Kosten geredet, die Erhaltung der Gesundheit, der Natur und der Landschaft sind unbezahlbar, für uns und für die nächste Generation.

  19. Wir gratulieren zum fulminanten Start eurer Initiative! Zusammenhalt ist alles – und keinen Ablenkungsmanövern auf dem Leim gehen (z. B. der … Vorschlag, das Landes-Starkstromwegegesetz ändern zu wollen…)! Herzliche Grüße von den Mitstreitern aus dem Alm- und Kremstal (110-kV-Leitung Vorchdorf–Kirchdorf)!

  20. Aus einer 110 KV Leitung könnte irgendwann z. B. eine 380 KV Leitung werden. Ist bereits eine oberirdische Leitung vorhanden ist man dann machtlos ! Das ist auch meiner Meinung nach der Grund warum die Energie AG Freileitungen bevorzugt ! Ein Ausbau ist unkompliziert möglich ! Ich denke die Kostenfrage ist nicht der wirkliche Grund warum eine Freileitung bevorzugt wird. Bei uns in Hofkirchen werden die derzeit „dezenten“ alten Hochspannungsmasten erneuert (um 1/3 höher gemacht und am Boden ca. 4 x so breit) Freude hat damit keiner schon gar nicht die Bauern die halt zustimmen weil sie wissen die Nutzungsrechte bestehen seit Jahrzehnten und sie können sich eh nicht wehren.

  21. Leider kann ich bei der Info-Veranstaltung am Donnerstag, dem 26.07.2018 nicht dabei sein.
    Deshalb möchte ich auf diesem Weg eurer Initiative, mit der ich mich inhaltlich zu 100% identifiziere, Erfolg wünschen und euch für euer Engagement danken.
    Thomas Eckl, Aigen-Schlägl

  22. Nach Durchsicht des Trassenverlaufdokumentes Geplante-Trassen-Korridore-8b-und-8c.pdf schließe ich mich als Zuständiger für den Nordwaldkammweg Eurer Meinung an. Im Bereich von Thierberg bis zum Gasthaus Pammer in Guttenbrunn besteht am Nordwaldkammweg eine herrliche Fernsicht in Richtung St. Peter, da regiert noch die grenzenlose Freiheit, einer der schönsten Abschnitte des Nordwaldkammweges, des ältesten Weitwanderweges Österreichs. Beschrieben ist dieser Wegabschnitt im neuen Nordwaldkammwegführer (Verlag Pustet) auf den Seiten 66 und 67, unter http://www.alpenverein-freistadt.at/nwkw.htm und unter https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/nordwaldkammweg-tour-4-bad-leonfelden-freistadt/21610530/ . Genau da soll eine 110kV-Freileitung hin, das wäre extrem schade. Auch im Winter ist diese Ecke ein beliebtes Langlaufgebiet…

  23. Während in den Städten Milliarden für Infrastruktur ausgegeben werden, soll der ländliche Raum wieder einmal mit einer billigen Lösung abgespeist werden. Auch wir Mühlviertler haben das Recht auf einen „Tunnel“ – für ein Erdkabel!

  24. Ich als möglicherweise betroffener Grundbesitzer (es gibt ja mehrere Trassen) lehne eine 110KV Freileitung kategorisch ab, weil ein Erdkabel nicht Sichtbar ist und die Gesundheitsbelastung sehr sehr gering ist gegenüber einer Freilandleitung.
    Wenn schon ein Ringschluss notwendig ist, dann bitte unter die Erde. Danke!

  25. Guten Tag,

    es ist eine große Frechheit wie über unser schöne Landschaft beherrscht und Überfahren wird. Als Grundeigentümer hat man keinen Einfluss auf sein eigen Grund und Boden. Wenn ich was bauen will muss ich unzählige Verfahren beantragen und von Pontius bis Pilatus laufen um einen Gültigen bescheid zu bekommen, die Herren der Energie Versorger brauchen für so ein Projekt nicht einmal die eine Umweltprüfung.

    Nein Danke

  26. Unser schönes Mühlviertel darf nicht dauerhaft durch eine Freileitung verunstaltet und entwertet werden.
    Nicht die Errichtungs- und Erhaltungskosten dürfen Entscheidungsträger für Freileitung oder Erdkabel sein, sondern der Erhalt und Schutz von Landschaft und Lebensraum für Mensch und Tier haben oberste Priorität. Auch die nächsten Generationen haben ein Recht auf eine intakte Natur. Die Erdkabelvariante ist daher aus meiner Sicht die einzig richtige Lösung.

  27. Eine zeitgemäße stromversorgung für die zukunft braucht eine zeitgemäße leitung für die zukunft – der bauern, den tourismus, die region – nämlich ein erdkabel!
    Höchste gewinne für betreiber (weil billigste freileitungsvariante) und niedrigsten standard für die bevölkerung in der region ist nicht mehr zeitgemäß. Politik und wirtschaft sind hier gefordert, die anliegen und bedenken der bevölkerung ernst zu nehmen und die erdkabelvariante als einzig akzeptable auszuarbeiten und zu planen!

  28. Danke für diese Initiative, die wir voll unterstützen. Wenn die Leitung so unbedingt notwendig ist, dann MUSS sie als Erdkabel ausgeführt werden. Ich wünsche mir auch, dass die (politischen) Vertreter der Region hinter der Region stehen und nicht den Betreibern das Wort reden. Alle sollten sich dafür einsetzen, dass unsere Heimat nicht auf Dauer verunstaltet wird. Es gibt bessere Lösungen, als eine Monsterfreileitung brachial durch die Mühlviertler Landschaft zu ziehen. Daher liebe Betreiber, nicht einfach Fakten schaffen wollen mit einem „schönen Mediatorverfahren“, sondern ehrlich die Notwendigkeit der Leitung prüfen sowie die Erdkabelvariante planen.

  29. Nach wie vor möchte ich generell die Notwendigkeit dieser 110kV-Leitung in Frage stellen – auch wenn diese vom Netzbetreibers als zwingend notwendig erachtet wird.
    Als Lösung in der baulichen Umsetzung kommt nur ein Erdkabel in Frage – wer schon einmal unter einer 110kV Leitung gestanden hat, weiß wie laut das wirklich ist – mal ganz abgesehen von der Optik für die Landschaft und den Auswirkungen auf die Gesundheit, die ja nicht völlig geklärt sind.
    Eine Freileitung ist nicht mehr zeitgemäß!

  30. Eine wunderschöne unberührte Landschaft im Mühlviertel soll durch eine 110 kV Freileitung massiv geschädigt werden. Von den verantwortlichen Projektbetreibern festgelegte Trassenvarianten führen buchstäblich vor den Fenstern zahlreicher Bauern- und Wohnhäuser vorbei. Auch wir sind, direkt an Waldschlag angrenzend, betroffen. Sogenannte Transparenz beim Trassenauswahlverfahren soll zu angeblich hoher Akzeptanz führen. In Wahrheit WILL man die Argumente der hier lebenden Menschen in Richtung Erhaltung intakter Naturlandschaften, Gesundheit, Nachhaltigkeit usw. gar nicht zulassen.

  31. #Erdkabel. Vor einigen Jahren wurden Freileitungen in der Gegend großflächig durch Erdkabel ersetzt. Jetzt finde es völlig widersinnig – und kommenden Generationen gegenüber unverantwortlich – jetzt wieder eine massive Überlandleitung in die Landschaft zu pflanzen. Die Argumente, die dabei für Überlandleitungen gebracht werden, sind aufs genaueste zu hinterfragen! (vgl. http://www.110kv-ade.at/) Und was sagen eigentlich die Tourismusverbände dazu?

  32. Unternehmen im ganzen Land werden dazu angeregt auf die Umwelt und vor allem auf die Gesundheit ihrer MitarbeiterInnen zu achten. Ich frage mich, wieso diese Aspekte beim Bau einer solchen Freileitung einfach außer Acht gelassen werden!! Erdkabel sind eine logische, innovative Lösung die dem Draht der Zeit entspricht.

    Ich bezweifle, dass sich die Politik den Auswirkung des Baus einer Freileitung wirklich bewusst ist. Wie kann man schließlich mutmaßlich seine eigene Bevölkerung solchen gesundheitlichen Schäden aussetzen?

  33. Erdkabel ist ein vielfaches besser.
    Sowohl für meine Gesundheit da ein großere schädigung durch denn Elektrosmog besteht
    Mein Grundbesitz würde bei einem Freilandkabel an wert verlieren

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