Aktuelle Beiträge
Bedarfsbegründung für den Leitungsbau Rainbach-Rohrbach
Die E-Control stellt fest, was diese geplante Freileitung auch sein soll und schreibt in ihrer Stellungnahme zum UVP Verfahren: „Angesichts der Möglichkeiten zur Erzeugung von erneuerbarer Energie, die eine große Region wie das Mühlviertel bietet, ist auch auf die Bedürfnisse der oberösterreichischen Industriekunden zu achten, deren Verbrauchsschwerpunkt sich im oberösterreichischen Zentralraum befindet. Die Potentiale für […]
UVP Verfahren, anschließende weitere Vorgehensweise
Betrachten wir dieses Verfahren als erforderlichen Zwischenschritt. Am 18. Mai 2024 schrieb mir der Umweltanwalt des Landes OÖ, Dr. Donat: „Erst kürzlich hat der Entwurf des 9. UVP-Berichts des BMK (Anmerkung: Bundesministerium für Klima) gezeigt, dass 99,5% der Verfahren positiv ausgehen. Ob die restlichen 0,5% (1 Verfahren in 200) zurückgewiesen oder wirklich abgewiesen wurden, weiß […]
UVP Verfahren, mündliche Verhandlung
Vom 13. bis 17. Jänner 2025, jeweils ab 9:00 Uhr, ist in Freistadt (Am Stieranger 10 / Messehalle 2) die mündliche Verhandlung angesetzt. Einlass in die Halle ist jeweils um 8:30 Uhr. Diese Verhandlung ist öffentlich. Erfahrungswerte aus einer ähnlichen Verhandlung lassen vermuten, dass Bild- und Tonaufnahmen verboten sein werden. Alle, die sich im Verfahren […]
Interessensgemeinschaft „Landschaftsschutz Mühlviertel“
Natur und Kultur bewahren
Naturnahe Waldgebiete, klares Wasser, satte Wiesen und Rückzugsort für seltene Tierarten: Der IG „Landschaftsschutz Mühlviertel“ liegt es am Herzen, die natürlichen und kulturellen Besonderheiten der nördlichen Region Mühlviertel zu pflegen und für die nächsten Generationen zu bewahren.
Wälder und Wiesen im natürlichen Gleichgewicht erhalten
Die kleinstrukturierten, artenreichen Wälder und die meist naturnahen Gewässer sind ein Refugium für teils gefährdete Tierarten: Hier leben Rotwild, Kaninchen oder der Biber und sorgen für ein natürliches Gleichgewicht. Seltene Pflanzenarten gedeihen auf unseren Wiesen und unsere landwirtschaftlichen Ackerflächen werden sorgsam (und vielfach in Bio-Qualität) bewirtschaftet. All das ist wesentlicher Bestandteil einer intakten Kulturlandschaft mit artenreichen Grün- und Waldflächen, die es unbedingt zu erhalten gilt. Diese Schätze, die in unserer Region beheimatet sind, beinhalten großes Potential, das derzeit auch touristisch sanft genutzt wird und durch die Nähe zum Ballungsraum immer mehr an Attraktivität zulegt.
Innovative Gesamtlösung als Investition in die Region verwirklichen!
Veraltete Technologien, die aus vielen Gründen nicht mehr zeitgemäß sind, werden mit Nachdruck abgelehnt. Eine Hochspannungs-Freileitung hätte in unserer grenznahen Region massive Nachteile zur Folge: Das Landschaftsbild würde – auf viele Jahrzehnte hinaus – ruiniert, zahllose Liegenschaften wären dauerhaft entwertet, das in verdienstvoller, langjähriger Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit aufgebaute, sanft-touristische Potential würde zerstört und auch unser ganzes Ökosystem würde in vielerlei Hinsicht unter dieser Uralt-Technologie leiden. Schon vor über 10 Jahren wurde zum Schutz des Landschaftsbildes vom Windpark „Sternwald“ in Vorderweissenbach ausgehend eine 30 kV-Hochspannungsleitung als Erdkabel bis zum Umspannwerk Rohrbach realisiert! Daher fordert die „Interessengemeinschaft Landschaftsschutz Mühlviertel“ auch diesmal eine innovative Gesamtlösung auf Basis der Erdverkabelung. Die Region steht bereit, in intensiver Zusammenarbeit mit Behörden und Energiewirtschaft eine solche Gesamtlösung zu erarbeiten – auf professioneller Basis und zum allseitigen Vorteil!
Forderung Erdkabel – Warum?
Um das Mühlviertel weiterhin sehr attraktiv für Gäste zu erhalten
Eine intakte Natur- und eine sanfte Kulturlandschaft spielen vor allem im Tourismus eine tragende Rolle. Hochspannungsfreileitungen passen definitiv nicht auf ein Urlaubsfoto! Und: Wer ständig „unter Strom“ steht, kann sich nicht erholen.
Keine Diskriminierung des ländlichen Raums
In der Stadt sind Erdkabel aufgrund der strukturellen Gegebenheiten seit langem im Einsatz (und zwar bis 380 kV, zB. in Wien oder Berlin). Den ländlichen Raum als wertvolle Erholungszone und Repräsentator von Brauchtum und Traditionen durch veraltete Technologien zu diskriminieren, ist nicht tragbar.
Eine schonende, innovative Gesamtlösung – für unsere Kinder und Enkelkinder
Verbauen wir nicht die Zukunft der kommenden Generationen – auch sie haben das Recht auf eine lebenswerte Natur- und Kulturlandschaft und möglichst schonenden Umgang damit!
Gesundheitliche Risiken durch relativ geringe Abstände von Freileitungen zu Wohnobjekten
Auch, wenn noch keine epidemiologischen Langzeituntersuchungen verfügbar sind: Freileitungen in relativer Nähe zu Wohnobjekten lassen langfristig eine Gefährdung der Gesundheit von Mensch und Tier befürchten.
Bedrohung von naturräumlich wertvollen Flächen und natürlichen Ressourcen
Die Realisierung von Freileitungskorridoren würde – in Zeiten klimawandelbedingter Extremwetterereignisse und massiver Borkenkäferkalamitäten – weitläufige Waldflächen bedrohen sowie Grünlandflächen und Streuobstwiesen nachteilig beeinflussen; außerdem würde eine Beeinträchtigung des Nahrungsangebotes für Insekten, Bienen und Wildtiere zu erwarten sein.
Was sagen die Projektbetreiber dazu…
Unterlagen zum Projekt
Fragen zum Stromnetz-Masterplan Oberösterreich 2026 bitte direkt an Johann Ecker (Moderator Beteiligungsprozess) oder Walter Wöss (Koordinator der Facharbeitsgruppe des Landes OÖ).
In dieser Google Map könnt ihr nachsehen, wo die möglichen Freileitungs-Trassen verlaufen könnten.
Tipp: wechselt auch mal auf die Sateliten-Ansicht und sucht euer Haus / euer Grundstück.
Was Betroffene sagen…
11 Jahre schaue ich schon aus dem Fenster unseres Hauses und betrachte die schönen Blumen, Bäume und den Morgenhimmel, wenn die Sonne aufgeht. Als ich hörte, dass 100m von unserem Haus entfernt bald riesige Masten und Stromkabel die Landschaft verschandeln war ich schockiert.
-MarkusAm meisten beunruhigt mich an der 110kv Freileitung, dass es Studien gibt, die ein erhöhtes Leukämierisiko bei Kindern entlang von Hochspannungsleitungen belegen.
-StefanieIn unseren Nachbarländern werden auch statt Freileitungen Erdkabel verlegt.
Warum bei uns nicht?
-SandraIch bin bestürzt darüber, zu wissen wie Politiker und Konzerne, mit Falschmeldungen und allen sonstigen Mittel, gezielt gegen die eigene Bevölkerung arbeiten.
-ChristianIch teile die Sorgen meiner Kinder.
Ist es noch zeitgemäß die Landschaft und Gesundheit der nächsten Generationen zu gefährden?
-Marianne
Wir sind gerade eben in unser neu errichtetes Eigenheim eingezogen und jetzt soll uns eine 110kV Freileitung vor die Haustür gesetzt werden. Wir sind natürlich um unsere Gesundheit und die unserer Nachbarn/Verwandten besorgt. Ebenso wäre die damit resultierende Wertminderung unseres Wohnobjektes enorm.
Wir verbringen schon seit mehr als zwanzig Jahren unseren Urlaub im Mühlviertel, weil wir die harmonischen Landschaftsformen und die naturverbundene Lebens- und Wirtschaftsweise vieler Leute hier sehr schätzen. Nun hören wir mit Entsetzen, dass quer über die Wiesen „unseres“ Bauernhofs, (Eggerhof in Preßleithen) die Trasse für eine Starkstromleitung geführt werden soll.
Wir sind nicht technikfeindlich und sehen die Notwendigkeit einer sicheren Stromversorgung durchaus ein, möchten die Verantwortlichen aber dringend bitten, bei der Entscheidung über die Trassenführung nicht den Weg der vermeintlich geringsten Kosten zu wählen, sondern das bestehende Landschaftsbild – das Ergebnis eines Lebens im Einklang mir der Natur von vielen Generationen – nicht achtlos zu zerstören. Dass es möglich ist, moderne Bedürfnisse an gewachsene Strukturen respektvoll und harmonisch anzupassen, zeigen mehrere Beispiele hier in der Gegend, zuletzt der Zubau zum Rathaus am Kirchenplatz von Rohrbach.
Mit Besorgnis, aber noch hoffnungsvoll.
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Rekordgewinn im Jahr 2017
Die Muttergesellschaft des Projektwerbers Netz OÖ GmbH, die Energie AG, hat im Übrigen gerade im Vorjahr (2017) einen Rekordgewinn, nämlich den größten Gewinn in ihrer gesamten Unternehmensgeschichte, geschrieben.
Dieses Bild zeigt die Arbeiten einer 110kV Erdverkabelung an einem Beispiel aus Deutschland.
Was betroffene Gemeinden sagen…
Resolution des Gemeinderates der Gemeinde St. Johann am Wimberg
Beschluss des Gemeinderates der Stadtgemeinde Bad Leonfelden
Resolution des Gemeinderates der Gemeinde St. Peter am Wimberg