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Pressestimmen

DIE PRESSE: Im Stahlbad der hohen Strompreise

https://www.diepresse.com/19833843/im-stahlbad-der-hohen-strompreise

Auszüge daraus:

und in weiten Teilen Europas, auch in Österreich, durch ein völlig kontraproduktives Preisfindungssystem namens Merit Order, das es etwa heimischen Stromkonzernen erlaubt, zum Schaden der Wirtschaft und der Konsumenten Billigststrom aus abgeschriebenen Wasserkraftwerken zum hohen Gaspreis zu verkaufen.

Das ist gerade hierzulande schwer zu ändern, weil die E-Wirtschaft ja immer noch sehr weitgehend in Staatshand ist und deren viel kritisierte fette „Übergewinne“ als lukrative Dividenden beim Finanzminister (via ÖBAG) und in den Landesbudgets wieder auftauchen. Daran etwas zu ändern stößt natürlich auf Widerstände.

Aber die Stromkosten politisch davonlaufen zu lassen – und die dabei erzielten Gewinne dann teilweise an ausgesuchte Stromabnehmer via Subvention wieder rückfließen zu lassen, kann ja wohl nicht der Gipfel wirtschaftspolitischer Intelligenz sein.

zeigt sehr deutlich, wie wichtig Energiekosten als Standortfaktor sind. Damit sollte man nicht leichtfertig spielen. Gerade in Österreich nicht, dem Land, dessen „wirtschaftliche Performance“ ja in geradezu atemberaubendem Tempo wegbricht (von Platz 20 auf Platz 40 unter 69 Ländern im jüngsten IMD-Ranking, um ein Beispiel zu nennen).

Da erwarten wir jetzt ein bisschen ernsthaftere Energie- und Wirtschaftspolitik.

OÖN: Europas größter Batteriespeicher bald in Oberösterreich?

https://www.nachrichten.at/wirtschaft/europas-groesster-batteriespeicher-bald-in-oberoesterreich;art15,4082649

Ein „alter“ Bekannter hat auch in der Pension die Energiewirtschaft nicht verlassen.

DDr. Werner Steinecker, ehemals Vorstand Energie AG, ist jetzt einer der „Macher“ für Energiespeicher. Sie können am schnellsten abgerufen werden, die Entwicklung wurde lange unterschätzt. Die Technologie entwickelt sich rasch.“ so Werner Steinecker.

Das oberösterreichische Unternehmen H2 (mit dessen 10% Eigentümer Werner Steinecker) rollt derzeit ein Batteriespeicher-Projekt nach dem anderen aus. Dabei geht es nicht nur darum Strom zu speichern, sondern auch darum, ein intelligentes Lastmanagementsystem aufzuziehen, von dem die Kunden, aber auch das österreichische Stromnetz profitieren. Denn damit müssten Netze nicht so stark ausgebaut werden und Energieversorger für Industriebetriebe nicht mehr so hohe Strommengen für Spitzenzeiten vorhalten.“ heißt es im Artikel.

Ich „fürchte“ unseren Netzbetreibern läuft die Zeit davon …

OÖN: Energiespeicher Riedl: Grünes Licht aus Bayern

https://www.nachrichten.at/wirtschaft/energiespeicher-riedl-gruenes-licht-aus-bayern;art15,4086384

Der geplante Pumpspeicher – er liegt in der Ortschaft Riedl in der Gemeinde Untergriesbach (Landkreis Passau) – wurde genehmigt. Erste Studien zum Bau dieses Pumpspeicherkraftwerks gab es bereits in den 1970er-Jahren.

Mit „alter“ Technologie und weiterer Naturzerstörung geht der VERBUND seinen Weg weiter, so als würde die Zukunft nicht stattfinden. Ob der Speichersee Riedl, so wie der Speichersee in Ebensee, zwecks Dichtheit asphaltiert werden muss, ist nicht bekannt.

Die geplanten Kosten für diesen Pumpspeicher sind enorm. Mehr als 400 Mio. Euro für 300 MWh.

Für die Summe von 400 Mio. Euro könnte man ca. 1.000 MWh an Batteriespeichern in der Nähe von Umspannwerken bauen.

(Quelle: https://www.solarpowereurope.org/insights/outlooks/european-market-outlook-for-battery-storage-2025-2029/detail?utm_source=chatgpt.com )

Bereits in unserem unsäglichen UVP Verfahren wurde ausgeführt, dass die bei uns geplante 110kV Leitung den Pumpspeicher Riedl speichern soll. Da stellt sich auch die Frage, wird „unsere“ Leitung eine Export-Leitung und wird der Strom dann wieder importiert?

DER STANDARD: Am Ehrenfeld der Republik

https://www.derstandard.at/story/3000000287159/am-ehrenfeld-der-republik

Dieser Artikel beschreibt eigentlich ein österreichisches Sittenbild.

Leider hat der Text auch einen Bezug zu Oberösterreich. Hier Auszüge aus dem Artikel:

Und im größten Umweltskandal der Zweiten Republik wurde bekannt, wie viele Arbeitsplätze die wahnwitzige Rodung von fast 19 Hektar Wald im oberösterreichischen Ohlsdorf tatsächlich geschaffen hat: Nicht, wie von der Politik und den anderen dafür Verantwortlichen zuvor versprochen, 600, sondern 40. Diese befinden sich in einer einsamen Lagerhalle auf dem ansonsten brachliegenden Industrie- und Wirtschaftspark ohne Industrie, Wirtschaft und Park, mit dem wohl ungewollt, aber passend an eine Grabstätte gemahnenden Namen „Ehrenfeld 2“.

Der für den Rodungs-GAU politisch verantwortliche Landesrat Markus Achleitner denkt nicht an Rücktritt, …

12,2 Millionen Euro Gewinn hingegen hat der mittlerweile verstorbene Schotterbaron und ÖVP-Mäzen Hans Asamer mit „Ehrenfeld 2“ gemacht.

Dieses unselige Dreieck – Rodungsfläche, Beschäftigte, Gewinnsumme – wäre im Mühlviertel für die geplante Freileitung sogar noch steigerbar.
70 ha Rodungsfläche, 0 Beschäftigte (nach Fertigstellung), hoher Gewinn (für Energie AG, Linz AG und das Landes- bzw. Stadtbudget).

IG Landschaftsschutz Mühlviertel – Rudolf  Niederwimmer

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