AllgemeinOffener Brief

Erdverkabelung? Dann könnte ja jeder kommen

Gefangen in der großen Ökostrom-Illusion von Josef Urschitz 23.10.2020
Normalerweise lese ich die Artikel des Hrn. Urschitz mit Gewinn, nur hier übernimmt er ungeprüft die Argumentation der Stromnetz-Monopolisten.

Niemand ist gegen eine Stromleitung, das verhindert schon das ständige Gerede der vorgenannten zum möglichen Blackout. Wenn Hr. Urschitz auch die „andere Seite“ gehört hätte, hätte er gewusst, dass es den Freileitungsgegnern nur darum geht, dass die Leitung als Erdkabel ausgeführt wird. Wenn, vor den im Artikel angesprochenen 32 Jahren, diese Lösung in Betracht gezogen worden wäre, würde eben schon rund 30 Jahre der Strom fließen, Gras darüber gewachsen sein (im wörtlichen Sinn) und die Monopolisten ein vielfaches der Mehrkosten an Netzgebühren eingenommen haben. Aber die Strom-Monopolisten wollen eben „kein Fass aufmachen“, denn dann könnte ja jeder kommen und eine Erdverkabelung fordern (was in den Städten ja Stand der Technik ist).

Daher leben sie, mit voller Unterstützung (inkl. „Wunsch-Gesetzesänderungen“) der Politik, nach dem Motto „wehret den Anfängen“.

Rudolf Niederwimmer, 4184 Helfenberg

 

Presse

„Strombedarf: Gefangen in der großen Ökostrom-Illusion“ Artikel vom 23.10. in der PRESSE

„Erdverkabelung: Dann könnte ja jeder kommen“ Leserbrief vom 31.10. zum vorherigen Artikel

 

 

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