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Top Einsatz für Innovation in und aus der Region

Aktuell sind fast hektische mediale Aktivitäten von Landespolitik, Netzbetreibern und v.a. WKOÖ im Zusammenhang mit dem Netzausbau im Mühlviertel auszumachen. Sollte da etwa Meinungs- und Stimmungsmache gegen jene betrieben werden, die sich für die Erdverkabelung einsetzen? Soll der Eindruck entstehen, dass Zeit verschwendet wird und Schaden entsteht und die Bürger eh keine Ahnung haben? Ein Schelm, der da ein Konzept dahinter vermutet.

Zur Klarstellung:
Unsere Forderung ist die nach der landschaftsschonenden Ausführung mit hoher Akzeptanz in der Bevölkerung und der Minimierung von Kollateralschäden, wie z.B. der Liegenschaftsentwertung für die Anrainer und die Schädigung des sanften Tourismus im Mühlviertel. Unsere Argumente sind stichhaltig, die Machbarkeitsstudie liegt seit Ende 2019 bei den Netzbetreibern und der Landespolitik. Die Replik der Netzbetreiber auf die  Machbarkeitsstudie Brakelmann/Pöller wurde uns diese Woche an die IG Landschaftsschutz übergeben. Die Unterlagen wurden umgehend an unsere Experten zur Vorbereitung auf den Fachdialog im Oktober weitergeleitet.

Die IG Landschaftsschutz hat zudem 2018 (!!) einen Vorschlag für eine Innovationspartnerschaft „Pilotprojekt 4.0“ an das Büro des Landeshauptmannes, Herrn Mag. Stelzer, geschickt. Dieses Konzept ist unter folgendem Link einsehbar:

Konzept Erdkabel 4.0

Leider haben wir bisher keine Rückmeldung dazu erhalten. Wir sind Innovations- und Investitionsbefürworter – die Machbarkeitsstudie und der Vorschlag für die Innovationspartnerschaft „Pilotprojekt 4.0“ sprechen eine eindeutige Sprache. Vielleicht sollte die Präsidentin der oö Wirtschaftskammer (siehe GUUTE-Bericht September 2020) etwas differenzierter an die Dinge herangehen und neben ihrem Investitionsstau auch den Innovationsstau im Land in den kritischen Blick nehmen. 

 

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